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Lexikon Anthroposophie

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Achte Sphäre
«Hölle»

In gewissem Sinn ist unser heutiger Mond die zurückgelassene Schlacke des alten Mondendaseins (-> Planetarische Weltentwicklungsstufen), in dem sich all jene Kräfte verdichteten, die die weitere reguläre Entwicklung zum gegenwärtigen Erdendasein nicht mehr mitmachen konnten. Ähnlich wird auch von unserer Erdenentwicklung eine Schlacke zurückbleiben, die aus der fortschreitenden Entwicklung herausfällt. Das bereitet sich heute schon in Form der sog. «achten Sphäre» vor:

"Nun kann aber ein Wesen verwachsen mit dem, was eigentlich als Schlacke zurückbleiben soll. Es muß von der Erde etwas zurückbleiben, was später das sein soll, was heute der Mond ist. Das muß der Mensch überwinden. Aber der Mensch kann das gern haben, dann verbindet er sich damit. Ein Mensch, der tief verwoben ist mit dem bloß Sinnlichen, dem bloß Triebhaften, der verbindet sich immer mehr mit dem, was Schlacke werden soll. Das wird dann sein, wenn die Zahl 666 erfüllt sein wird, die Zahl des Tieres. Dann kommt der Moment, wo sich die Erde herausbewegen muß aus der fortlaufenden Evolution der Planeten. Wenn dann der Mensch sich zu sehr verwandt gemacht hat mit den sinnlichen Kräften, die heraus sollen, dann geht das, was damit verwandt ist und nicht den Anschluß gefunden hat, um zum nächsten Globus hinüberzugehen, mit der Schlacke mit und wird Bewohner dieser Schlacke, so wie jetzt solche Wesen Bewohner des heutigen Mondes sind.

Da haben wir den Begriff von der achten Sphäre. Der Mensch muß durch sieben Sphären hindurchgehen. Die sieben Planeten entsprechen den sieben Körpern:

Der Saturn entspricht dem physischen Körper
Die Sonne entspricht dem Ätherkörper
Der Mond entspricht dem Astralkörper
Die Erde entspricht dem Ich
Der Jupiter entspricht dem Manas
Die Venus entspricht der Buddhi
Der Vulkan entspricht dem Atma.

Daneben gibt es eine achte Sphäre, wo alles dasjenige hingeht, was sich nicht dieser fortlaufenden Entwickelung anschließen kann. Das bildet sich in der Anlage auch schon im devachanischen Zustande. Wenn der Mensch das Leben auf der Erde nur dazu benützt, zu sammeln, was ihm allein dient, um nur eine Erhöhung seines eigenen egoistischen Selbstes zu erfahren, so führt das im Devachan in den Zustand des Avitchi. Der Mensch, der nicht aus der Sonderheit heraus kann, kommt nach Avitchi. Alle diese Avitchi-Menschen werden einmal Bewohner der achten Sphäre. Avitchi ist die Vorbereitung zur achten Sphäre. Die anderen Menschen werden Bewohner der fortlaufenden Evolutionskette. Die Religionen haben aus diesem Begriffe die «Hölle» formuliert."[1]

Lit.:
[1]Rudolf Steiner, Grundelemente der Esoterik, GA 93a (1976), S 112, XIV, Berlin, 9. Oktober 1905
sehr ausführliche weiterführende Angaben zur achten Sphäre finden sich insbes. in:
[2]Rudolf Steiner, Die okkulte Bewegung im neunzehnten Jahrhundert und ihre Beziehung zur Weltkultur, GA 254 (1986), Vierter und fünfter Vortrag, Dornach, 17. und 18. Oktober 1915

(Literaturangaben folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz Email: verlag@rudolf-steiner.com URL: http://www.rudolf-steiner.com)

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http://www.anthroposophie.net/lexikon/db.php?id=102letzte Änderung: 2004-05-17

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