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Lexikon Anthroposophie

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Leben nach dem Tod
Schema

Inneres Seelenleben und kosmische Verhältnisse im Leben nach dem Tod

(siehe insbes. GA 141, Vortrag vom 1. April 1913, und GA 9 [Theosophie])

Die Seelenerlebnisse nach dem Tod stehen in enger Beziehung zu den kosmischen Verhältnissen. Wenn man sagt, dass der Tote seinen Weg durch die kosmischen Sphären nimmt, so darf das allerdings nicht äußerlich räumlich genommen werden, sondern vielmehr so, dass sich der Tote nach und nach jener geistigen Wesenheiten bewusst wird, die diese Sphären geschaffen haben! Die nachstehende Tabelle gibt dazu einen schematischen Überblick:

Astralwelt

Mond

Region der Begierdenglut:

Hier wird die sinnliche Begierde abgelegt.

Region der fließenden Reizbarkeit:

Die Begierde nach dem irdischen Denken wird abgelegt; das Bewußtsein taucht in die frei flutenden Sinnesqualitäten ein.

Region der Wünsche:

Der irdische Gefühlstenor wird überwunden.

Region von Lust und Unlust:

Die Begier nach dem physischen Leib, d.h. eigentlich nach der irdischen Willensnatur, erlischt - Selbstmörder haben es hier sehr schwer.

Typische Imaginationen: Geschmack modriger Erde, waten im Schlamm ...

 

Elementarische Welt; Elemente und Temperamente

 

 

 

Kamaloka

 

 

Angeloi (Engel)

Merkur

Region des Seelenlichtes

Moralische Gesinnung, moralisches Urteilsvermögen

Archangeloi (Erzengel)

Venus

Region der tätigen Seelenkraft

Religiöse Gesinnung und Praxis (Kultus)

Archai (Urengel)

Sonne

Region des Seelenlebens

Allgemeinmenschlich-christliche Gesinnung

Sphärenharmonie; Seelenharmonie

Exusiai (G. d. Form)

Unteres Devachan

Mars

«Kontinentalgebiet» des Geisterlandes:

hier werden die geistigen Urbilder der physischen Welt, insbes. des physischen Leibes erlebt (tat twam asi)

Weltenwort à geistige Gestaltungskraft

"Marsopfer" des Buddha

 

Dynameis (G. d. Bewegung)

Jupiter

Urbilder des Lebens: Fließendes Leben, aus Gedankenstoff gebildet. Hier zeigt sich die Einheit alles Lebendigen. Urbild des Ätherleibes

Weltenweisheit

 

Kyriotetes ( G. d. Weisheit)

Saturn

«Luftkreis» des Geisterlandes: die Urbilder alles Seelischen, d.h. aller Empfindungen, Gefühle, Instinkte, Leidenschaften, von Freude und Leid. Urbild des Astralleibes

Weltengedächtnis

 

Throne (G. d. Willens)

Tierkreis

Übergeordnete Urbilder, die keinen direkten Bezug zu den anderen Welten haben, aber die untergeordneten Urbilder in ihrem Verhältnis zueinander regeln – Tierkreis, ICH

Von hier aus wird der Fortschritt der Menschheit von Kulturepoche zu Kulturepoche bewirkt.

Akasha-Chronik

Cherubim, Seraphim,

Oberes Devachan

Hier sind die Schöpferkräfte der Urbilder zu finden, die noch völlig gestaltlosen Keimpunkte derselben (daher die Bezeichnung arupa–Devachan), gleichsam die "Absichten", die unserer Welt zugrunde liegen. Urbilder von Geistselbst, Lebensgeist und Geistesmensch.

Trinität

 

(sie auch -> Leben zwischen Tod und neuer Geburt, der Aufstieg bis zur «Weltenmitternacht»)

(Literaturangaben folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz Email: verlag@rudolf-steiner.com URL: http://www.rudolf-steiner.com)

Link: http://www.anthroposophie.net/peter/gemeinschaft_lebender_und_toter.htm   Site Search   Web Search
http://www.anthroposophie.net/lexikon/db.php?id=16letzte Änderung: 2002-10-14

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