Forum für Anthroposophie, Waldorfpädagogik und Goetheanistische Naturwissenschaft
Home Home


Home
Suchen
Vorträge
Rudolf Steiner

Veranstaltungen

Service-Seiten

Adressen
Ausbildung


Bücher
Bibliothek
Links

Link hinzufügen
Stellenangebote

FTP Download

Impressum

Email
http://www.anthroposophie.net     http://anthroposophie.net.tc      http://anthroposophy.de.vu     http://go.to/anthroposophie

Lexikon Anthroposophie

[zurück zur Liste]

Wesensglieder
ihre Entwicklung in Siebenjahresperioden

Wenn der Mensch geboren wird, sind alle seine Wesensglieder schon veranlagt. Sie sind dem Menschen zunächst nur verliehen; nach und nach muss er sie aber erst zur Reife bringen und sie sich erst dadurch ganz zueigen machen, d.h. seiner ganz spezifischen Individualität anpassen. Diese weitere Ausreifung erfolgt in annähernd siebenjährigen Perioden. Mit dem Zahnwechsel um das siebente Lebensjahr hat sich die Grundform des individuellen physischen Leibes ausgebildet. Mit der Geschlechtsreife um das 14. Lebensjahr schließt sich die Bildung des eigenständigen Ätherleibes ab und der Astralleib wird als eigenständiges Wesensglied geboren. Diese Lebensabschnitte sind durch die entsprechenden starken Veränderungen, die der Leib des Menschen dabei durchmacht, sehr markant. Die später folgenden Entwicklungsschritte spiegeln sich nicht mehr so deutlich in leiblichen Veränderungen wider. Ab dem 21. Lebensjahr arbeitet der Mensch an seinen drei seelischen, ab dem 42. Lebensjahr an den drei höheren geistigen Wesensgliedern:

physischer Leib 0 - 7 Jahre
Ätherleib 7- 14 Jahre
Astralleib 14 - 21 Jahre
Empfindungsseele } Ich 21 - 28 Jahre
Verstandes- oder Gemütsseele 28 - 35 Jahre
Bewusstseinsseele 35 - 42 Jahre
Geistselbst 42 - 49 Jahre
Lebensgeist 49 - 56 Jahre
Geistesmensch 56 - 63 Jahre

In alten Zeiten war diese stufenweise Entfaltung der höheren Wesensglieder in hohem Maß durch die im Menschen veranlagten natürlichen Entwicklungskräfte gewährleistet. Diese Kräfte versiegen aber immer mehr. Heute muß der Mensch seine Entwicklung verstärkt durch sein bewusstes geistiges Streben selbst in die Hand nehmen -> Menschheit, ein Vergleich des allgemeinen und des individuellen Entwicklungsalters zeigt ein beständiges Jüngerwerden der Menschheit.

"Der Mensch besteht aus dem physischen Leib, dem Ätherleib, dem astralischen Leib und dem Ich. Wir wissen aber auch, daß im Verlaufe des Menschenlebens zunächst mit der physischen Geburt nur der physische Leib des Menschen geboren wird, daß dann bis zum 7. Jahre der Ätherleib des Menschen noch umgeben ist mit einer Art Äther-Mutterhülle, und mit dem 7. Jahre, mit dem Zahnwech-sel, diese Äther-Mutterhülle ebenso zurückgestoßen wird wie die physische Mutterhülle, wenn der physische Leib in die äußere physische Welt hineingeboren wird. Dann später mit der Geschlechtsreife wird in ähnlicher Weise eine astralische Hülle hinweggestoßen, und der astralische Leib wird geboren. Mit dem 21. Jahre ungefähr wird dann das Ich geboren, aber auch wieder nur nach und nach.

Nachdem wir durchgegangen haben die Geburt des physischen Leibes, die des Ätherleibes mit dem 7. Jahre, des astralischen Leibes mit dem 14. bis 15. Jahre, haben wir in ähnlicher Weise eine Geburt der Empfindungsseele, der Verstandesseele und der Bewußtseinsseele zu beachten; und zwar wird mit dem 21. Jahre ungefähr die Empfindungsseele geboren, mit dem 28. Jahre die Verstandesseele und ungefähr mit dem 35. Jahre die Bewußtseinsseele."[1]

Lit.:
[1]Rudolf Steiner, Das Johannes-Evangelium im Verhältnis zu den drei anderen Evangelien, besonders zu dem Lukas-Evangelium, GA 112 (1984), S 39 f., Zweiter Vortrag, Kassel, 25. Juni 1909

(Literaturangaben folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz Email: verlag@rudolf-steiner.com URL: http://www.rudolf-steiner.com)

Link: http://www.anthroposophie.net   Site Search   Web Search
http://www.anthroposophie.net/lexikon/db.php?id=170letzte Änderung: 2002-09-20

Druckversion dieses Artikels abrufen

Home Suchen Vorträge Veranstaltungen Adressen Bücher Link hinzufügen
Wolfgang Peter, Ketzergasse 261/3, A-2380 Perchtoldsdorf, Tel/Fax: +43-1-86 59 103, Mobil: +43-676-9 414 616 
www.anthroposophie.net        Email: Wolfgang.PETER@anthroposophie.net