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Lexikon Anthroposophie

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Magie
«weiße» und «schwarze» Magie

(siehe auch -> Schwarze Magie, sexuelle Riten, Vivisektion)

"Wir müssen uns zunächst klarmachen, was man unter «Magie» versteht, um dann einsehen zu können, was man unter «schwarzer Magie» zu verstehen hat. Viele Leute glauben folgendes: Sie sagen, man könne okkulte Kräfte erwerben und denken dabei gewöhnlich an recht minderwertige, elementare okkulte Kräfte. Denn gewöhnlich wissen diejenigen, die von solchen Dingen reden, nichts von höheren okkulten Kräften; sie haben gemeinhin gar keine Vorstellung davon, was sie sich unter okkulten Kräften eigentlich denken sollen. Gewöhnlich setzen die Leute dann noch hinzu, derjenige treibe schwarze Magie, der im Dienste des persönlichen Egoismus solche Kräfte anwende. Solch ein Ausspruch ist einer von denen, bei welchen man nicht einmal sagen kann, er sei falsch. Aber es kommt auch nicht viel darauf an, daß man sagt, er sei richtig, denn es ist gar nichts besonderes damit gesagt. Es ist der Ausfluß einer ganz abstrakten Denkweise. Wer von solchen Dingen reden will, muß vor allen Dingen fest auf dem Boden der Wirklichkeit stehen, sei es der physischen, sei es der geistigen Wirklichkeit; er muß wissen, was real ist, dann wird er nicht mehr von allerlei Dingen schwatzen, die mit der Wirklichkeit in keinem Zusammenhang stehen.

Liegt denn in einem solchen Ausspruch, man solle okkulte Kräfte nicht im Dienste des persönlichen Egoismus anwenden, nicht in gewisser Beziehung eine unmögliche Forderung für die Menschen der Gegenwart? Diese Frage müssen wir uns zuerst beantworten. Freilich stellen solche, die das sagen, als erstes Gebot auf: Du sollst nicht egoistisch sein! - Gewiß, das ist ein höchstes Gebot. Aber es handelt sich für den, der real denkt, nicht darum, daß solche Gebote aufgestellt werden, sondern darum, ob solche Gebote überhaupt erfüllt werden können. Und wer glaubt, daß das Gebot, nicht egoistisch zu sein, von den Menschen der Gegenwart so ohne weiteres erfüllt werden kann, der gibt sich einer sehr großen Illusion hin. Derjenige, der es als seine Pflicht erkennt, Illusionen zu zerstreuen, der muß auch jene Illusion zerstreuen, daß ein solches Gebot leicht erfüllt werden könne.

Da tritt vielleicht ein Mensch auf und sagt: Ich will einmal in der Welt in ganz und gar selbstloser Weise wirken! - Zunächst kann er gar nicht wissen, daß unter den Kräften, mit denen er wirkt, eine ganze Menge okkulter Kräfte darunter sind. Von jedem Menschen gehen okkulte Kräfte aus. Wenn nun jemand sagt, er wolle in selbstloser Weise in der Welt wirken, so ist das ein sehr, sehr schönes Ideal. Aber wenn man einmal versucht, weiter zu fragen: Warum willst du selbstlos sein, warum legst du dir dieses Gebot auf, selbstlos zu sein? -, da wird man merkwürdige Antworten erhalten, zum Beispiel: Durch Selbstlosigkeit komme ich allmählich zu höheren Stufen der Vollkommenheit hinauf; ich kann es nicht ertragen, ein wertloser Mensch zu sein; ich will ein Mensch sein, der wertvoll ist in der Welt. - Wenn man dieses Gefühl analysieren würde, so würde man dahinterkommen, daß hinter den Gründen zur Selbstlosigkeit oft der unglaublichste Egoismus steckt, oft ein viel größerer Egoismus, als er bei den Menschen anzutreffen ist, die gar nicht selbstlos sein wollen, sondern sich einfach ihren selbstischen Instinkten hingeben. Malen Sie sich den Gedanken aus, und Sie werden sehen, wieviel Selbstsucht in dem Drang nach Selbstlosigkeit steckt.

Und wie sollte es auch anders sein? Die Selbstsucht ist eine Kraft, die nicht deshalb von den Göttern in die Menschennatur verpflanzt worden ist, damit der Mensch sie so ohne weiteres verleugne oder verneine. Es gehört sogar die Selbstsucht zu den wesentlichsten Dingen, durch die der Mensch wirkt. Wenn wir den Gründen der Selbstsucht nachforschen, wenn wir uns fragen: Warum haben denn die Götter, die gütigen Götter dem Menschen die Selbstsucht eingepflanzt? -, da diese so etwas Abscheuliches ist nach Ansicht so vieler Leute, da bekommen wir aus dem wirklichen Okkultismus herausgeboren die Antwort, daß die Selbstsucht ein ganz gewaltiger Schutz ist gegenüber dem, was mit dem Menschen in der Welt geschehen würde, wenn er nicht diese Selbstsucht hätte. Wissen Sie, was den Menschen am besten davor schützt, gewisse recht schlimme Kräfte anzuwenden, von denen wir gleich nachher sprechen werden? Es wäre ein Leichtes heute für jemand, der selbst schwarze Magie betreiben wollte, einen Menschen als Schüler zu sich heranzuziehen und diesem Schüler gewisse Handgriffe und Machinationen der wirklichen schwarzen Magie beizubringen; er würde in der entsetzlichsten Weise in der Welt wirken können. Die meisten aber werden das nicht so ohne weiteres tun. Und wissen Sie, warum nicht? Aus dem einfachen Grunde nicht, weil sie sich fürchten, weil sie für ihre Persönlichkeit fürchten. Sie gewahren ein klein wenig von den Folgen im Geist und fürchten sich selbstsüchtig davor. Und das ist ganz gut, daß sie sich fürchten und die Sache deshalb bleiben lassen. Wenn im Beginne der Erdenentwickelung die Menschen alles gleich ausgeliefert erhalten hätten, was es an Kräften gibt, um auf den astralischen, auf den ätherischen und auf den physischen Leib zu wirken, dann würden diese Menschen schlimme Dinge in der Welt angestellt haben. So aber ist ihnen der Egoismus gegeben worden, und der bringt den Menschen dazu, daß er zunächst nur für sich selbst sorgt, und daß die Sorge für sich selbst ihn ganz beschäftigt. Wie eine Schutzwand haben die Götter den Egoismus um die Menschen herum errichtet. Der Egoismus ist es, der den Menschen den Einblick in die Dinge verhüllt, die hinter der Welt der Erscheinungen liegen. Das zu betrachten ist außerordentlich wichtig. Es ist eine von den weisen Bremsvorrichtungen, welche die Götter aufgestellt haben, damit der Mensch nicht zu schnell eindringe in die geistigen Reiche. Das ist also der Egoismus; er ist ein gutes Schutzmittel.

So also soll man mit solchen Worten nicht herumwerfen, denn es ist noch eine lange Strecke bis dahin, wo der Mensch selbstlos werden kann, wo er reif wird zur Selbstlosigkeit. Gar nicht braucht daran erinnert zu werden, wie alles Predigen von Selbstlosigkeit sich gerade in unserem Zeitalter so komisch ausnimmt, im Zeitalter des höchstpotenzierten Egoismus, wo jeder so viel erraffen will von dem, was in der sozialen Ordnung begründet ist. Da führt diese «Selbstlosigkeit» dazu, sich ganz und gar zu umgeben mit einem Wirbel von Illusionen. Sie glauben gar nicht, wenn Sie nicht gründlich darüber nachdenken, wie die Menschen sich heute einhüllen in einen Wirbel von Illusionen, wie sich namentlich durch Theorien unsere Zeitgenossen einhüllen lassen in einen Wirbel von Illusionen. Da werden soziale Theorien geprägt und gepredigt von Professoren und Nichtprofessoren. Aber gerade ein großer Teil der Theorien über die sozialen Heilmittel des Gesellschaftskörpers sind nichts weiter als ein Ausfluß von «Psychopathia professoralis». Sie können es in der Praxis verfolgen, wie die Leute verkehrt denken und verkehrt handeln. Wo können Sie nicht in irgendeiner Gesellschaft oder Kommune erleben, daß die Menschen nachsinnen über dieses und jenes Heilmittel, zum Beispiel gegen die Arbeitslosigkeit. Wenn Arbeitslosigkeit da ist, ist Hunger da. Wie machen wir es aber, daß diesem abgeholfen wird? Da wird dann der Entschluß gefaßt: Man muß den Leuten Arbeit geben. - Und nun erfindet man irgend etwas, um den Leuten Arbeit, Beschäftigung zu geben, damit sie Geld bekommen und sich kaufen können, was sie wollen. Das scheint ein sehr probates Mittel zu sein, um gesellschaftliche Schäden abzuwenden: den Leuten Beschäftigung zu geben. Aber es ist ein sehr gefährliches Mittel, den Leuten Beschäftigung um jeden Preis zu geben, solange man nicht die Art der Beschäftigung in produktive und unproduktive Beschäftigung unterscheidet. Solange man diese Unterscheidung zwischen produktiver und unproduktiver Beschäftigung nicht macht, ist dies sogar ein furchtbares Mittel in seiner Wirkung auf die Gesellschaft. Denken Sie sich den radikalen Fall: jemand wollte, weil in einer bestimmten Gegend, wo durch Erfindung einer neuen Maschine eine Anzahl Personen brotlos geworden sind, diesen Leuten schnell Arbeit und Brot verschaffen. Er erfindet einen Artikel, wo er wertlose Abfallprodukte für Toilettengegenstände verwendet. Die Leute können dann etwas verdienen und sich Brot kaufen. - Das ist aber nur ein Mittel, um die Armut von einer Seite auf die andere umzulegen, denn es wird gar nichts produziert auf diese Weise, gar nichts hervorgebracht. Jeder kann das an folgendem Falle selbst einmal bedenken: Es setzt sich jemand draußen auf dem Lande in ein Restaurant und sagt: Kellner, geben Sie mir zehn Ansichtskarten! -und schickt sie ab, ohne dabei zu bedenken, wieviele Briefträger dadurch vier oder fünf Stockwerke hinaufgehen müssen, und ohne zu bedenken, daß dadurch nichts an realer Kraft in der Welt in Bewegung gesetzt wird. Gar nicht bedenkt man, daß damit nichts Wirkliches, den Geist und Körper Förderndes erzielt wird. Wenn Sie das dem Betreffenden sagen, so wird er natürlich eine Ausrede haben. Er könnte zum Beispiel sagen, es könnten ja neue Briefträger eingestellt werden, dadurch bekämen mehr Leute Arbeit. Man bedenkt dabei aber gar nicht, daß, wenn man da neue Menschen einstellt, durch deren Arbeit nichts Neues geschaffen wird, sondern daß man nur die Armut anders verteilt hat. Das zeigt, daß die Menschen erst etwas wissen müssen über die Verteilung der Arbeit auf der Erde, bevor sie anfangen können mit dem kleinsten Reformgedanken. Unwissenheit, die reformieren will, ist im Weltzusammenhang etwas Furchtbares. Es ist furchtbar, daß die Menschen oftmals nicht die Geduld haben, abzuwarten, bis sie gelernt haben, etwas Überschau darüber zu haben, wie man helfen kann, sondern Vereinsmeierei treiben, damit dies oder jenes geschehe. Das sind alles Illusionen, mit denen sich die Menschen umhüllen. Und eine solche Illusion ist es auch, wenn in der trivialen Theosophie die Leute von Selbstlosigkeit reden. Wir müssen, wenn wir uns über weiße und schwarze Magie unterrichten wollen, zunächst uns einiges von dem Begriff «Magie» vor die Seele führen, worüber diejenigen, welche die letzten Vorträge gehört haben, schon etwas wissen. Auch öffentlich habe ich das Wesen der Magie schon kurz berührt.

Was ist nun Magie? In allen alten okkulten Schulen gab es drei Arten, hinaufzugelangen zu den höchsten Gebieten des Erkennens. Die erste Art war die des Eingeweihten, des Initiierten, die zweite Art war die des Hellsehers und die dritte Art war die des Magiers. Das sind drei ursprünglich voneinander grundverschiedene Dinge: Einweihung, Hellsehertum und Magie. Machen wir uns zunächst durch einen einfachen Vergleich klar, was ein Eingeweihter, was ein Hellseher und was ein Magier ist. Denken Sie sich irgendeine Gegend, wo man keine Eisenbahnen, keine Dampfschiffe und so weiter kennt, wo die Menschen ohne Eisenbahnen und ohne Dampfschiffe leben. In einer solchen Gegend ist der Umstand, daß es Eisenbahnen und Dampfschiffe gibt, der reine Okkultismus. Okkult bedeutet so viel wie geheim, etwas, wovon die Leute nichts wissen. Wenn nun einer aus der Gegend, wo es keine Eisenbahnen und so weiter gibt, in eine andere Gegend reist, wo er Eisenbahnen und Dampfschiffe sieht, und er kommt dann wieder in seine Heimat zurück, dann erzählt er seinen Leuten, daß es Eisenbahnen und Dampfschiffe gibt. Er weiß es aus eigener Anschauung, denn er hat m eine Welt hineingesehen, die für die anderen noch ein Geheimnis ist. Wer durch okkulte Schulung hineingeführt wird in die höheren Welten, der ist in dieser Beziehung ein Hellseher. Er weiß aus eigener Anschauung, daß es geistige Welten und Wesenheiten, geistige Kräfte gibt. Die geistigen Welten haben verschiedene Stufen. Es kann ein Mensch auf der einen Stufe Hellseher sein, einige Erscheinungen sehen, aber andere Erscheinungen nicht sehen. Nun müssen Sie sich etwas vor die Seele rufen, was hier öfters gesagt worden ist: Zum Auffinden und zum selbständigen Erforschen okkulter Wahrheiten gehört Hellsehertum. Nicht aber gehört Hellsehertum dazu, diese Wahrheiten einzusehen. Dazu reicht der gewöhnliche Menschenverstand aus, wenn er nur in genügend umfassender Weise richtig angewendet wird. Wer sagt, was in okkulten Berichten mitgeteilt wird, das könne er nur begreifen, wenn er ein Hellseher wäre, der benützt einfach seinen Verstand nicht genügend. Finden kann der Mensch die okkulten Wahrheiten nicht mit dem Verstande, aber einsehen kann er sie. Alles, was aus der Geistesforschung heraus erzählt wird, kann man einsehen, wenn man nur gründlich nachdenken will. Nur finden kann man ohne Hellsehen die okkulten Wahrheiten nicht, dazu gehört Hellsehertum. Was also durch Theosophie verkündigt wird, das könnten die, welche gründlich darüber nachdenken, auch einsehen.

Man kann, bis in die höchsten Gebiete der okkulten Erlebnisse hinauf, die Sachen erzählt erhalten, und man kann sie dann einsehen. So gab es in den okkulten Schulen immer Hellseher, welche durch jene Methoden, die angewendet wurden, hineinschauen lernten in die geistigen Welten. Das waren oftmals sehr langwierige Methoden. Aber neben diesen Hellsehern gab es immer auch Eingeweihte. Das waren diejenigen, die aus ihren umfassenden und willig angewandten Verstandeskräften heraus die Tatsachen und Gesetze der höheren Welten eingesehen hatten. Das waren Eingeweihte. Heute ist dieses Verhältnis von Eingeweihten und Hellsehern kaum mehr gut möglich, weil heute jeder Mensch von dem großen Egoismus befallen ist, selbst sehen zu wollen. Von jener Liebe und jenem Vertrauen, die in den okkulten Schulen der Vorzeit herrschten, machen sich die Menschen heute kaum einen Begriff. Da war der Hellseher, der vielleicht durch Inkarnationen hindurch in entsagender Weise die Methoden anwendete und sich geübt hat, um hineinzuschauen in die höheren Welten, der vieles sehen konnte in diesen höheren Welten, und der sich selbst enthielt, die Gesetze dieser höheren Welten kennenzulernen, um sich nicht aufzuhalten durch Gesetze, sondern um durch eine raschere Entwickelung hellseherischer Fähigkeiten der Menschheit einen größeren Dienst zu erweisen. Dieses Entsagen ist nicht so ohne weiteres leicht zu nehmen. Es ist etwas Großes und Gewaltiges, wenn irgend jemand sich entschließt, Hellseher zu werden, ohne zu gleicher Zeit die ganze Art der Gesetzmäßigkeit in den höheren Welten kennenzulernen; und wenn er darauf wartet - vielleicht tausende von Jahren -, bis er das erreicht, so kann er das nur unter der Bedingung tun, daß er sich unter die strenge Obhut eines gewählten Gurus oder Lehrers stellt. Denn träte er als bloßer Hellseher an die Dinge der geistigen Welt heran, ohne deren Gesetze zu kennen, so würde er bald auf Irrpfade und in die wüstesten Irrtümer hineinkommen, wenn er nicht in allen wichtigen Dingen den Rat des Guru annehmen würde.

Andere gab es, die verzichteten überhaupt auf die Entwickelung höherer hellseherischer Gaben, weil sie eingeweiht werden wollten in die Gesetze der höheren Welten. Sie vertrauten in Liebe und Hingebung dem, was ihnen die Seher sagten, aber sie kannten die Gesetze. Um das zu erläutern, kann man ein Beispiel anführen aus der gewöhnlichen Welt. Denken Sie sich einen Menschen, der außerordentlich gut sieht, der alle möglichen Phänomene sehen kann mit seinen Augen, der aber von den Gesetzen der Lichterscheinungen nichts versteht. Und denken Sie sich einen anderen Menschen, der sehr kurzsichtig ist und kaum ein paar Zentimeter vor seine Augen hin sieht, der aber die physikalischen Gesetze der Lichterscheinungen gut kennt. Die beiden können gut zusammenwirken und -arbeiten, der eine kennt die Gesetze, der andere kennt sie gar nicht, aber dafür sieht er die Erscheinungen. Und das gilt noch viel mehr für die höheren Gebiete. Es ist möglich, daß einer ein in höhere Grade Eingeweihter wird, ohne Anspruch zu machen auf hellseherische Kräfte. Das war in den alten okkulten Schulen durchaus üblich, daß diese zwei Klassen nebeneinander waren. Willig haben die Hellseher den Ratschlag von gar nicht hellsehenden Eingeweihten angenommen. Insbesondere war dies notwendig für die Fälle, in denen ein hoher Grad des Hellsehens und ein hoher Grad der Einweihung erforderlich war, so zum Beispiel für alles, was sich auf das astrologische Gebiet bezieht. Das war so, daß diejenigen, welche sich die umständlichen Gesetze der Astrologie umfassend aneignen wollten, in der Regel verzichten mußten auf jenes hohe Hellsehen, welches die astrahschen Hellseher sich anzueignen hatten. Sie ergänzten sich gegenseitig. Nur in der neueren Zeit, wo der Mensch materialistisch denkt und fühlt, muß man sich klar machen, daß es unmöglich ist, diese beiden Gebiete streng zu trennen, und deshalb wird seit dem 14. Jahrhundert kein Unterschied mehr zwischen den beiden Klassen gemacht, so daß der Lehrer keinem eine Einweihung mehr erteilt, ohne zu gleicher Zeit einen gewissen Grad des Hellsehens zu geben. Das geht nicht anders, weil es mit dem Egoismus und mit der Vertrauenslosigkeit, die heute herrschen, gar nicht anders vereinbar sein würde. Daher wird zwischen den beiden kein Unterschied mehr gemacht, denn die Menschen können heute gar nicht selbstlos sein.

Nun unterscheidet sich aber sowohl vom Hellseher als auch vom Eingeweihten der Magier. Für den, der selbst in die höheren Welten hineinschauen kann, folgt noch lange nicht, daß er die in die sinnliche Welt hineinwirkenden Kräfte auch schon beherrschen und anwenden kann. Oder glauben Sie, daß ein Mensch, der in eine Gegend die Kenntnis von der Lokomotive, dem Dampfschiff und der Dampfmaschine gebracht hat, nun auch gleich eine solche Maschine bauen könnte? Er kann ihnen erzählen, wie solche Dinge ausschauen, aber er wird nicht gleich verstehen, sie zu bauen. Daß der Hellseher selbst hineinsehen kann in die höheren Welten, daraus folgt noch nicht, daß er auch die Kräfte, die hereinwirken in die Sinneswelt, zu beherrschen und anzuwenden versteht. Der erst ist Magier oder Adept, der die höheren Kräfte, von denen alles physische Geschehen ein Ausdruck ist, in der Welt hier anzuwenden versteht, der also imstande ist, nicht nur die physischen Kräfte und die physischen Mächte zu Rate zu ziehen, wenn es sich um irgend etwas bei seinem Tun handelt, sondern der die höheren Kräfte spielen lassen kann. Das ist in unserer Zeit eigentlich keine Kleinigkeit, Magier oder Adept zu sein. Es gibt keine Zeit in der Menschheitsentwickelung, die dem Magiertum oder Adeptentum so durchaus entgegengesetzt war, wie unsere heutige es ist. Und man dient heute der Menschheit unter gewissen Verhältnissen am besten dadurch, daß man sich darauf beschränkt, die Erkenntnisse der höheren Welten zu verbreiten, und selbst - vielleicht mit blutendem Herzen -, auch in Fällen, wo die Anwendung magischer Kräfte vielleicht am Platze wäre, darauf verzichtet. Denn das heutige öffentliche Leben ist so fremd dem Begriffe des Magiertums, daß unter Umständen der Einfluß höherer Welten auf diese unsere Welt einen Rückschlag bedeuten würde, wenn unmittelbar magische Kräfte angewendet würden. Wer eine gewisse Übung in der Anwendung der Kräfte hat, und zu den Kenntnissen sich auch den Mechanismus angeeignet hat, der muß in gewissen Fällen sich enthalten, diese Kräfte anzuwenden, aus dem einfachen Grunde, weil es unmöglich ist, heute gegen die Strömung der Zeit in der Welt anzulaufen. Zum Magier gehört nicht nur Hellsehen und Einweihung, zum Magier gehört auch Übung. Das ist es, um was es sich handelt. Der Magier muß entsagungsvoll durch lange Zeiten hindurch gewisse Verrichtungen sich aneignen, er muß sich üben. Denken Sie nur einmal, wieviel Sie wissen können - schon in der physischen Welt -, ohne daß Sie selbst in der Lage wären, auch wirklich das ausführen zu können, wovon Sie erzählen können, wovon Sie etwas wissen. In vieles können Sie eingeweiht sein. Ganz genau können Sie wissen, wie eine Lokomotive konstruiert ist, aber ohne daß Ihnen jemand gleich den Auftrag geben würde, eine Lokomotive zu bauen, da er damit riskieren würde, das Geld zum Fenster hinauszuwerfen. So ist es auch auf den höheren Gebieten. Übung macht den Magier, Wahrnehmen in den höheren Welten macht den Hellseher, Wissen und Erkenntnis der Gesetze in den höheren Welten macht den Eingeweihten.

Es war nun in den verflossenen Zeiten durchaus unstatthaft, irgendeine magische Verrichtung zu vollziehen, ohne im Einklang zu stehen mit den Leitern der Welt, der «Erden-Regierung», die man auch nennt die großen Meister der sogenannten weißen Loge. Alle okkulten Schulen, alle Schulen, die es überhaupt gibt und alles Lehren kann nur die unterste Stufe zur höheren Entwickelung sein; auf ihr müssen sich immer höhere und höhere Stufen aufrichten, bis hinauf zu den eigentlichen Leitern der Erdenentwickelung. Auf der höchsten Stufe sind diejenigen, die die Weisheit nicht nur wissen, sondern welche die Erde in ihrer Entwickelung «regieren», welche die Weisheit einfließen lassen in die Erdenentwickelung. Sie allein sind imstande, bei jeder einzelnen Handlung, der geistige Kräfte zugrundeliegen, anzugeben, ob sie in dem ganzen Zusammenhang stört oder nicht stört. Wenn Sie ein Haus bauen und den Plan zum Haus angeben, so muß jeder einzelne Arbeiter an dem Haus im Einklang mit dem Plane arbeiten. Und wenn jemand kommt und es ihm einfällt, ein Fenster anders zu machen, als es im Plan vorgesehen ist, so kann dieses Fenster noch so schön und großartig sein, - das ganze Haus ist gestört. Wenn irgend jemand in der Welt durch geistige Kräfte etwas vollbringen will, so kann dies noch so bedeutungsvoll und noch so grandios sein -, wenn es in den ursprünglichen Plan der Erdenentwickelung nicht hineinpaßt, so stört es die Erdenentwickelung und wirft sie zuweilen um lange Zeit zurück. Unmöglich kann der Mensch, der keine geistigen Kräfte anwendet, diesen Plan der Erdenentwickelung stören. Und warum nicht? Weil in bezug auf die geistigen Kräfte dasjenige, was die Menschen ohne Wissen von den höheren Welten tun, sich so verhält wie ein Naturereignis zu einem Haus. Was von der Witterung durch Wärme- und Sonnenverhältnisse an einem Haus ruiniert wird, das muß ruiniert werden, das ist in einer gewissen Weise selbstverständlich. So verhalten sich auch die Absichten derer, die keine Beziehung haben zu der höheren Welt. Die Taten derjenigen aber, die irgendeine Beziehung haben zu den höheren Welten, die verhalten sich, wenn sie etwas tun, was nicht im Einklänge ist mit der geistigen Welt, so, wie wenn jemand mit einem Hammer auf eine Sache einschlägt. Was ist also notwendig, damit der Fortschritt des Menschengeschlechtes sich vollzieht? Wenn okkulte Kräfte angewendet werden, so ist es absolut notwendig, daß der Zusammenhang mit den zentralen geistigen Mächten der Welt aufrechterhalten wird, und es ist absolut notwendig, daß an keinen, der diesen Zusammenhang nicht suchen will, die geistigen Kräfte ausgeliefert werden. Damit hängt es zusammen, daß in allen wirklichen okkulten Schulen über der Mitteilung geistiger Kräfte das Geheimnis waltet, und daß keinem, der sich nicht verpflichtet, den Zusammenhang mit den führenden geistigen Wesenheiten aufrechtzuerhalten, solche Geheimnisse ausgeliefert werden. Nur bei der «zentralen Regierung» der Erde steht die Möglichkeit, zu wissen, um was es sich handelt. Und das muß man wissen, wenn man geistige Kräfte anwenden will. Teilt man irgend etwas einem anderen mit in unbefugter Weise, wodurch dieser andere sich in Gegensatz stellen kann zum großen Plan der Erdenentwickelung, dann begeht man die erste Art von schwarzmagischer Handlung. Daher gilt als Grundsatz: Die erste schwarzmagische Handlung ist der Verrat okkulter Geheimnisse. Das Schwätzen und Ausplaudern von okkulten Geheimnissen ist der erste Fall von schwarzer Magie, denn da liefern Sie die okkulten Geheimnisse aus an diejenigen, welche sich in Gegensatz stellen zu der zentralen Leitung der Erdenentwickelung, weil Sie den Zusammenhang nicht kennen. Wo tritt denn das auf, wo wird das real? Real wird es überall da, wo im Dienste nicht der ganzen Erdenführung, sondern im Dienste irgendeiner begrenzten Körperschaft, die keinen Zusammenhang haben will mit der im Dienste der Menschheit stehenden Erdenführung, okkulte Geheimnisse ins Werk gesetzt werden. Erhält also zum Beispiel der Mensch diejenigen Dinge, die er nur dann anwenden darf, wenn er über alle nationalen und Rassenvorurteile hinweg ist, früher ausgeliefert, wendet er sie an, bevor er über diese Vorurteile hinweg ist und bevor er eine Ahnung davon hat, was es heißt, ein «heimatloser Mensch» zu sein, dann geht ganz genau dasselbe, was sonst weiße Magie ist, in den Dienst der schwarzen Magie über. Ganz genau dasselbe. Wenn dasjenige, was der Menschheit dienen soll, verwendet wird in dem Dienst einer abgesonderten Rasse, etwa um dieser Rasse die Oberherrschaft über die Erde zu verschaffen, dann ist das im großen Maßstabe schwarze Magie, denn es geschieht nicht im Einklänge mit der Erdenführung. Es ist das erste Erfordernis: hinaus zu sein über das, was uns nur mit einem Teil der Menschheit verbindet. Für einen heutigen weißen Magier gilt das als erster Grundsatz. Nicht Selbstlosigkeit kann der Mensch anstreben, aber Liebe für die ganze Menschheit. Erweitern kann er das Gebiet seiner Liebe. Das kann er, und das ist es auch, worum es sich handelt.

Nun geschieht es aber sehr häufig, daß die Menschen durch irgendwelche Machinationen zu erzwingen suchen, etwas zu erhalten, was ihnen sonst nie mitgeteilt werden kann. Jetzt kommen wir zu den eigentlichen Methoden, zu den Machinationen, die auszuführen notwendig sind, um in den Besitz schwarzmagischer Kräfte zu gelangen. Das ist etwas, was man durchaus ganz im einzelnen beschreiben kann. Sie haben das erste Mittel, den ersten Weg gesehen, um in den Besitz schwarzmagischer Kräfte zu kommen; es ist das, sich die Mittel eben mitteilen zu lassen von den berufenen Kräften und Wesenheiten. Ja, was sind sie denn überhaupt, diese magischen Mittel? Sie sind dasjenige, wodurch wir die geistigen Kräfte benutzen können, um hier in der Sinneswelt zu wirken, um hier Resultate und Erfolge zu erzielen. Das sind solche Mittel. Aber es gibt ja überhaupt keine anderen Wirkungen in der sinnlichen Welt als solche, die von den geistigen Welten ausgehen. Alle Wirkungen, Erfolge und Taten in der sinnlichen Welt gehen von den geistigen Welten aus. Daher kann derjenige, der nicht auf dem rechtmäßigen Wege des langsamen Studiums - durch diejenigen, die Eingeweihte oder Hellseher oder selbst Adepten oder Magier sind -, zu diesen Dingen kommen will, auch nur einen anderen Weg wählen, und der besteht darin, daß er sich, statt an die Menschen, welche die Verkörperungen höherer geistiger Wesenheiten sind, an die Natur selbst wendet und der Natur abzulauschen versucht die Art und Weise, wie in sie hineingeflossen sind die geistigen Kräfte. Denn alles, was in der Natur ist, fließt aus den geistigen Welten in sie ein, und wir können der Natur durch gewisse Machinationen und Verrichtungen diese geistigen Kräfte wieder ablauschen. In dem Augenblicke nun, wo wir in bezug auf dasjenige, was wir nicht wissen, nicht die Natur handeln lassen, sondern dasjenige, was wir wollen, selbst ausführen, also da selbst handeln, wo wir nichts wissen, in dem Augenblicke sind wir auch imstande, uns Kräfte aus dem Gebiete der schwarzen Magie zu verschaffen. Wenn wir nicht auf dem Umwege durch Weisheit und Einsicht an die inneren Kräfte der Natur kommen wollen, und wenn wir alles vermeiden, was durch Weisheit und Einsicht auf dem Wege der Entwickelung der inneren Kräfte geschieht, sondern andere Mittel wählen, so sind wir durch diese anderen Mittel immer auf dem Wege zu schwarzmagischen Verrichtungen, zur schwarzen Magie. Sehen Sie, wer heute ein schwarzer Magier werden wollte, der hätte von vornherein einen großen Fonds für die schwarzmagischen Verrichtungen, wenn er ein furchtbarer Hasenfuß wäre, schauderhafte Furcht hätte vor alledem, was ihm passieren könnte. Eine solche Furcht im Inneren des Menschen ist ein sehr guter Ausgangspunkt für den schwarzen Magier, denn diese Furcht ist nur komprimierter Egoismus. Nehmen Sie einmal an, irgendein Mensch beabsichtige, in größerem Umfange schwarzmagische Künste zu treiben. Da würde er sich zunächst in der Welt umschauen nach möglichst hasenfußartigen Individuen. Denn dieser Fonds von Furcht ist ein gutes Mittel, das man so umbilden, umwandeln kann, daß die betreffenden hasenfüßigen Personen gewisse andere Kräfte und Macht bekommen, ohne Wissen und Einsicht, in viel größerem Umfange, als sie der Mensch sonst haben kann. Was müßte ein solcher Zauberkünstler machen, der solche Künste haben wollte? Er müßte sich zunächst ein Laboratorium einrichten, in dem er diese Hasenfüße dazu abrichtete - ich spreche radikal, aber es wird Ihnen so am besten klar werden -, sich ganz zu verhärten durch das Mittel, sie fortwährend in lebendiges Fleisch schneiden zu lassen und Blut rinnen zu sehen. Was in den Furchtgefühlen, die der Hasenfuß in hohem Maße hat, als eine gewisse Kraft nach außen wirkt, das kann in etwas Entgegengesetztes umgewandelt werden, wenn man den Menschen lehrt, sich durch Schneiden in lebendiges Fleisch abzuhärten. Bei einem Menschen, der keine Furcht hat, würde diese Prozedur gar nichts nützen.

Das ist sozusagen das ABC, das allererste, was in der schwarzen Magie getan wird. Und wenn das getan würde, würde sich das, was früher als Furcht im Menschen war, umwandeln in Kräfte, durch die er in der Tat einen gewissen Einfluß auf seine Umgebung gewinnen könnte; und wer sich solcher Gehilfen bedienen würde, würde die unglaublichsten Scheußlichkeiten in der Welt verrichten können. Wer aber ohne Gehilfen selbst ein großer schwarzer Magier werden will, der tut manchmal noch etwas ganz anderes. Ein solcher schwarzer Magier wollte einst ein Mensch des 15. Jahrhunderts werden, Gilles de Rais, den die profane Welt «Ritter Blaubart» genannt hat. Dieser Mensch suchte gewaltige okkulte Kräfte in seinen Besitz zu bekommen, nicht auf dem rechtmäßigen Wege des Lernens, sondern dadurch, daß er gewisse tief in ihm liegende egoistische Gefühle umwandelte. Er war zu gleicher Zeit ein ausgezeichneter Beobachter seiner selbst. Verzeihen Sie, wenn ich ein Wort ausspreche, das sonderbar klingen wird. Dieser Mann war das, was man nennen könnte «der radikalste christliche Egoist» oder «egoistische Christ». Solche hat es nämlich auch gegeben und gibt es noch. Es sind solche, die das Christentum vor allen Dingen als eine Brücke betrachten, um für sich selbst möglichst viel zu erlangen, weil es ihnen klar ist, daß ein guter Christ weit kommen kann in der Seligkeit. Durch Selbsterkenntnis bemerkte er dies in seiner Natur, und als er es bei sich bemerkt hatte, kannte er schon das beste Mittel, wodurch man das umwandeln kann in unglaubliche Zauberkräfte. Es ist ihm allerdings früh das Handwerk gelegt worden. Es wurde ihm der Prozeß gemacht, und da zeigte sich, daß der Mann 1432 angefangen hatte, um seine besonderen okkulten Kräfte zu entwickeln, ein Kind nach dem anderen zu morden. Leben zu vernichten, das hat er angesehen als ein besonderes Mittel, um das, was er nicht selbst als Wissen haben konnte, der Natur abzulauschen. Der Mann hat, wie sich in dem Prozeß herausgestellt hat, in kurzer Zeit 800 Kinder ermordet. Jetzt werden einige von Ihnen begreifen, die den Roman von Mabel Collins «Flita. Wahre Geschichte einer schwarzen Magierin» gelesen haben, warum da am Anfang ein Mord steht. Der gehört dazu. Der Roman «Flita» ist schon von jemand geschrieben, der das weiß. Was die schwarze Magierin wollte, das konnte nur entwickelt werden unter dem Einflüsse dieses Mordes, der am Ausgangspunkt der Erzählung steht.

Und nun betrachten Sie einmal diese Geschichte ganz ernsthaft und fragen Sie sich, was die meisten Menschen schützen könnte vor diesen Prozeduren, die ich Ihnen angeführt habe, und durch die der Mensch ganz sicher zur Beherrschung schwarzmagischer Kräfte geführt werden könnte. Der Egoismus, er ist ein sehr gutes Mittel, sich dagegen zu schützen. Es wird nicht jeder sich überwinden können, in lebendiges Fleisch zu schneiden; dabei würden die meisten Menschen in Ohnmacht fallen, und Ohnmacht ist nichts anderes, als ein Ausdruck der Selbstsucht. Das ist also schon in seiner physischen Wirkung ein gutes Mittel, davon abgehalten zu werden, schwarze Magie zu treiben. Es ist auch schwer, ein Ritter Blaubart zu werden, davor behütet die meisten Menschen ihr ganz gesunder Egoismus; er tritt auf wie eine Schranke gegen das Sich-hinein-Versetzen in Mittel zur Erlangung schwarzmagischer Kräfte.

Nun, sehen Sie, das wollte ich nur anführen, um nicht in Phrasen zu reden. Das ist nicht meine Art. Ich rede lieber von wirklichen Tatsachen. Ich wollte Ihnen durch Beispiele zeigen, worin die Aneignung von Machinationen auf dem Gebiete der schwarzen Magie besteht. Der Verrat okkulter Geheimnisse an Profane ist die erste und einfachste Art. Solche Handlungen aber, wie ich sie eben charakterisiert habe, gehören zu den Lehrmethoden der schwarzen Magie, sie sind sozusagen das ABC. Und was nach diesem ABC kommt, woran die schwarzmagischen Schüler unterrichtet werden im «Lesen», - wenn ich Ihnen das erzählen würde, dann würden wahrscheinlich mehrere von Ihnen hier ohnmächtig werden. Daher hören wir lieber bei dieser ersten Stufe auf. Diese Dinge sind durchaus nicht etwas, womit sich spaßen läßt, auch nicht mit Worten, sie sind etwas höchst Ernsthaftes; und sie sind - was die Menschen nicht wissen - leider, leider nur zu sehr verbreitet in der Welt. Die meisten Menschen haben gar nicht den Willen dazu, darauf einzugehen, wie diese Dinge in der Welt verbreitet sind.

Nun steht die Entwickelung solcher Dinge in innigem Zusammenhang, in inniger Beziehung zu der ganzen Erdenentwickelung, überhaupt zu der Entwickelung eines Planeten, und wir verstehen eine solche Sache in der richtigen Weise erst dann, wenn wir eine Ahnung haben von der Tatsache, wie von einem Planeten geistig auf seinen Nachfolger, auf den nächsten Planeten, herübergewirkt wird, wie also zum Beispiel vom Mond auf die Erde herübergewirkt wurde, und wie wiederum von der Erde auf ihren Nachfolger, den Jupiter hinübergewirkt wird. Sie alle wissen, daß die Erde in einer gewissen Weise von der sogenannten «weißen Loge» geführt wird, in der vereinigt sind gewisse hochentwickelte Menschen-Individualitäten mit Individualitäten noch höherer An. Was tun sie da? Sie arbeiten, sie führen die Erdenentwickelung. Während der Führung der Erdenentwickelung arbeiten sie einen ganz bestimmten Plan aus. Das ist tatsächlich der Fall, daß während der Entwickelung eines jeden Planeten von den führenden Mächten ein bestimmter Plan ausgearbeitet wird. Während sich die Erde entwickelt, wird in der sogenannten «weißen Loge» der Erde der Plan für das Einzelne dessen aufgestellt, wie der Jupiter sein muß, der die Erde ablöst. Der ganze Plan wird in allen Einzelheiten entwickelt. Und darin besteht der Segen und das Heil der Fortentwickelung, daß im Einklang mit diesem Plan gehandelt wird. Wenn nun eine planetarische Entwickelung zu Ende geht, wenn also unsere Erde am Ende ihrer planetarischen Entwickelung angelangt sein wird, dann werden auch die Meister der Weisheit und des Zusammenklanges der Empfindungen fertig sein mit dem Plane, den sie für den Jupiter ausgearbeitet haben.

Und jetzt, am Ende einer solchen Entwickelung eines Planeten, geschieht etwas höchst Eigentümliches. Dieser Plan wird durch eine Prozedur zu gleicher Zeit unendlich verkleinert und unendlich vervielfältigt, so daß von dem ganzen Jupiterplan unendlich viele Exemplare, aber ganz en miniature, vorhanden sind. So war es auch auf dem Monde. Der Plan der Erdenentwickelung war da, unendlich vervielfältigt und unendlich verkleinert. Und wissen Sie, was das ist, was von den Meistern der Weisheit damals auf dem Monde ausgearbeitet worden ist? Das sind die Atome, die Atome der Erde. Und die Atome der Jupiterentwickelung sind es, deren Plan von der führenden «weißen Loge» auf unserem Planeten ausgearbeitet wird. Das ist das wirkliche Atom, und alles andere Reden über ein Atom ist nichts. Der erst erkennt das Atom eines Planeten, der in ihm den verkleinerten Plan der Entwickelung des Planeten erkennt. Wenn Sie dieses Atom, das der Erde zugrundeliegt, nach und nach erkennen wollen, so werden Ihnen zur Erkenntnis dieses Atoms eben diejenigen Maßregeln entgegentreten, die von den großen Magiern der Welt ausgehen. Nun können wir über diese Dinge natürlich nur andeutungsweise sprechen, aber wir können wenigstens etwas kennenlernen, was uns einen Begriff von dem gibt, worum es sich hier handelt. Die Erde ist in gewisser Weise zusammengesetzt aus diesen ihren Atomen, und ein jedes Wesen, Sie selbst alle, Sie sind in gewisser Weise zusammengesetzt aus solchen Atomen; und Sie stehen dadurch im Einklang mit der ganzen Erdenentwickelung, daß Sie in unendlicher Zahl den verkleinerten Plan des Erdplaneten in sich tragen, der früher ausgearbeitet worden ist. Dieser Erdenplan konnte auf dem vorhergehenden planetarischen Zustande unserer Erde, auf dem Monde, also auf dem Planeten, der unserer Erdenentwickelung vorangegangen ist, nur dadurch ausgearbeitet werden, daß führende Wesenheiten gewirkt haben im Einklänge mit der ganzen planetarischen Entwickelung von Saturn, Sonne, Mond und so weiter. Nun handelt es sich aber darum, den unendlich vielen Atomen dasjenige mitzugeben, was sie in die richtigen Verhältnisse bringt, sie in der richtigen Weise zusammenordnet. Ihnen das mitzugeben, war den führenden Geistern des Mondes nur möglich, wenn sie die Erdenentwickelung in ganz bestimmte Bahnen lenkten. Die Bahnen, in die sie die Erdenentwickelung gelenkt haben, habe ich ja schon öfter beschrieben. Als die Erde nach der Mondenentwickelung wieder hervortrat, da war sie eigentlich noch nicht unsere heutige Erde. Da war sie Erde plus Sonne plus Mond. Diese waren ein Körper. Wenn Sie also die heutige Erde zusammenrühren würden mit dem Mond und der Sonne und einen einzigen Körper daraus machten, würden Sie das haben, was die Erde im Beginne ihrer Entwickelung war. Zuerst trennte sich die Sonne von der Erde ab, und damit trennten sich auch alle diejenigen Kräfte, die für den Menschen zu dünn, zu geistig waren, unter deren Einfluß er sich zu schnell vergeistigt haben würde. Wenn der Mensch nur unter dem Einfluß der Kräfte gestanden hätte, die in diesem Sonne-Mond-Erdenkörper zusammen enthalten waren, dann würde er sich sehr rasch vergeistigt haben, er würde sich nicht bis in die physische Materialität herunter entwickelt haben, und er hätte dann nicht ein eigenes Selbstbewußtsein, ein Ich-Bewußtsein erlangen können, das er erlangen mußte.

Sie wissen alle, daß es eine imaginative Erkenntnis gibt und okkulte Schriftzeichen, [in denen die imaginative Erkenntnis ausgedrückt ist]. Ich kann Ihnen jetzt nur zwei okkulte Schriftzeichen angeben. Weitere zu besprechen würde uns zu weit führen. Das okkulte Schriftzeichen für diejenigen Kräfte, die gewirkt und der ganzen Erdenentwickelung die Richtung angegeben hätten, wenn die Sonne mit der Erde vereinigt geblieben wäre, das okkulte Schriftzeichen für diejenigen Kräfte also, welche die Erde zu früh vergeistigt hätten, ist dieses*:

In diesem Schriftzeichen kann derjenige, der okkulter Schüler ist, die die Menschheit schnell zur Geistigkeit führenden Kräfte erkennen. Dagegen würde die Menschheit, wenn sie sich mit der ganzen Erde aus der Sonne herausgetrennt hätte, aber mit dem Monde noch zusammengeblieben wäre, sehr rasch der Verknöcherung und Verhärtung anheimgefallen sein. Hätte die Erde den Mond in sich behalten, würden die Menschen sehr bald eine Art von Puppen geworden sein - Marionetten. Sie wären zu tief hinuntergestiegen in die Materie, wie sie auf der anderen Seite zu rasch sich vergeistigt hätten, wenn die Sonne mit der Erde verbunden geblieben wäre. Daher mußte der Mond heraus aus der Erde. Und alle diejenigen Kräfte, welche hinausbefördert worden sind und welche heute vom Monde aus herrschen und von außen hereinwirken auf die Erde, alle diese Kräfte werden zusammengefaßt dargestellt in diesem Zeichen, das wie ein Doppelhaken aussieht. Das ist das Zeichen des Tieres oder des Lammes mit zwei Hörnern aus der Apokalypse.

Das eine Zeichen heißt Nachiel, das andere Sorat. Dieses zweite Zeichen nennt man auch das Zeichen für das Erdendämonium. Alle diejenigen Kräfte, welche der schwarze Magier durch die Anwendung so scheußlicher Methoden entwickelt, führen auf okkulte Weise auf der Erde zur Vermehrung der Kräfte, die der dämonischen Natur der Erde angehören und die zur Verhärtung der Erde führen. Wenn viele Menschen schwarze Magier würden, so hätte das zur Folge, daß die Erde immer ähnlicher würde dem Monde, während dagegen durch die Kräfte der weißen Magie die Erde immer ähnlicher werden wird den Sonnenkräften, den Kräften, die in den Sonnenstrahlen sind.

Wozu also würde ein Überhandnehmen der schwarzen Magie auf unserer Erde führen? Es würde führen zur Verhärtung des Erdballes, dazu, daß der Erdball ein Mond würde. Dieselben Kräfte, wie sie mit dem Monde ausgeschieden worden sind, die sich herausentwickelt hatten aus der Substanz der Erde, sie sind als Anlage in den Schichten der Erde noch immer vorhanden. Neben all den Kräften, die die gute Anlage haben, Sonnenkräfte zu werden, sind auch die Kräfte noch vorhanden, welche die Anlage haben, Mondenkräfte zu werden. Durch die weiße Magie wird die Erde immer mehr angenähert der Sonnennatur; durch die Kräfte der schwarzen Magie wird sie angenähert der Mondennatur. Durch die weiße Magie muß alles besiegt werden, was nicht auf dem Wege der Erleuchtung, der Weisheit, zur Beherrschung geistiger Kräfte führt. Denn alle solche Prozeduren, solche Tätigkeiten, wie sie genannt worden sind, führen nicht auf dem Wege der Weisheit, der Einsicht, nicht durch wirkliches Hineinschauen zur Beherrschung geistiger Kräfte, sondern sie sind der Natur abgelauscht, indem man mit ihr Machinationen und Prozeduren unternimmt, durch welche Kräfte ohne Erleuchtung errungen werden sollen. So ist denn tatsächlich das apokalyptische Siegel zu gleicher Zeit das Zeichen für die Überwindung der schwarzen Magie durch die weiße Magie. Durch die menschlichen Kräfte, die sich verwandeln, werden Sonnenkräfte geboren von dem Menschen selber, so daß die Mondenkräfte zu des Menschen Füßen liegen.

Das ist der Weg, den der Magier nehmen muß auf unserer Erde. Dann werden die Kräfte durch die neun Stufen hindurch, von denen Sie einen Begriff bekommen, wenn Sie meine «Theosophie» lesen, zu den neun Sternen. Was also muß der richtige schwarze Magier zu seinem Schüler sagen? Sehr einfach:

Verachte nur Vernunft und Wissenschaft,
Des Menschen allerhöchste Kraft,
Laß nur in Blend- und Zauberwerken
Dich von dem Lügengeist bestärken,
So hab ich dich schon unbedingt! -
Ihm hat das Schicksal einen Geist gegeben,
Der ungebändigt immer vorwärtsdringt
Und dessen übereiltes Streben
Der Erde Freuden überspringt.
Den schlepp ich durch das wilde Leben,
Durch flache Unbedeutendheit,
Er soll mir zappeln, starren, kleben,
Und seiner Unersättlichkeit
Soll Speis und Trank vor gier'gen Lippen schweben:
Er wird Erquickung sich umsonst erflehn,
Und hätt er sich auch nicht dem Teufel übergeben,
Er müßte doch zu Grunde gehn!

Das ist es, worum es sich handelt: ob man auf dem Wege des Wissens oder ob man auf eine andere Art zur Beherrschung der geistigen Kräfte kommt. Zu den höchsten Stufen geistiger Kräfte zu kommen, ist nun aber gar nicht so einfach. Es wäre leicht, ungeheuer leicht -und da kommen wir zu einem sehr subtilen Kapitel einerseits der Menschheitsentwickelung und andererseits der Magie -, es wäre leicht, einfach zu warten, bis alle Menschen fähig wären, die Dinge richtig einzusehen, die sie eben erst einsehen müssen, bevor sie auf dem Wege magischer Entwickelung weiterkommen. Das wäre unter Umständen ganz leicht. Aber dann würde man den Gang der menschlichen Entwickelung verzögern. Es muß auf irgendeine Weise möglich sein, den Menschen selbständig in die Hand zu geben die Verbreitung okkulter Wahrheiten - und das ist in gewissem Sinne auch immer etwas von der Verbreitung okkulter Kräfte -, und diese so zu verwenden, daß sie in der Welt richtig wirken. Den Menschen müssen okkulte Wahrheiten und Lehren in größerem Umfange zuteil werden, damit sie m gewissem Sinne okkulte Lehrer werden können.

Nun könnte man ja fragen: Aber ist denn nicht jeder, der okkulte Lehren verbreitet, in gewisser Beziehung ein schwarzer Magier? -Es ist durchaus wahr, daß jemand, der heute okkulte Lehren verbreitet, leicht zum schwarzen Magier werden kann. Dann nämlich, wenn er unfähig ist, den vollen Umfang der Wirkungen seiner okkulten Lehren zu ermessen. Daher müssen die okkulten Schulen dafür Sorge tragen, daß niemand wirklich okkulte Lehren verbreitet, der nicht fähig ist durch seine eigene Entwickelung, den Umfang und die Wirkung okkulter Wahrheiten zu ermessen. Es können heute okkulte Lehren verbreitet werden, indem sie ein Schüler dem anderen nachsagt oder von ihm abschreibt. Wenn der Betreffende Schüler oder Jünger sein will, so ist das ganz gut, denn dadurch verbreitet er das Ursprüngliche, von dem er gehört hat. Aber reden wir von dem Fall, wenn jemand selbständig okkulte Lehren verbreiten würde und sogar sein eigenes Urteil hineinmischen würde. Wenn jemand okkulte Wahrheiten in selbständiger Weise verbreiten will, dann muß vor allen Dingen Vorsorge dafür getroffen werden, daß dieser Mensch die Reife habe, selbständig okkulte Wahrheiten zu verbreiten, und das hängt nicht von einer verstandesmäßigen Schulung ab, sondern das machen die okkulten Schulen von etwas ganz anderem abhängig, nämlich davon, wie die einzelnen Glieder der menschlichen Natur sich nach und nach entwickeln.

Sie wissen aus dem Aufsatz über die «Erziehung des Kindes», daß bei der Geburt des Menschen der physische Leib geboren wird, daß bis zum siebenten Jahre der Ätherleib, bis zum vierzehnten Jahre der astralische Leib, und bis zum einundzwanzigsten Jahre das Ich herauskommt. Wir können das weiterverfolgen und würden sehen, daß mit dem fünfunddreißigsten Jahre des Menschen, oder besser gesagt zwischen dem fünfunddreißigsten und vierzigsten Jahre, der Ätherleib und der Astralleib des Menschen so weit frei werden, daß der Mensch erst dann das nötige Verantwortungsgefühl haben kann für die Verbreitung okkulter Wahrheiten. Daher haben alle okkulten Schulen das strenge Gesetz, daß niemand als Lehrer okkulter Wahrheiten auftreten darf, bevor er dieses Alter erreicht hat. Und dieses Gesetz ist es auch, das der große Dichter Dante hingestellt hat, indem er gleich am Anfang seiner Dichtung «Die göttliche Komödie» sagt: «Es war in des Lebens Mitte, daß ich mich verirrte im Walde ...» und so weiter. Wenn Sie nachrechnen: Im Jahre 1300 war Dante fünfunddreißig Jahre alt. Da gingen alle diese großen Dinge an seiner Seele vorüber. Das ist ein strenges Gesetz. Wenn Sie dieses strenge Gesetz einmal anschauen und manches dabei berücksichtigen, was in der Gegenwart geschieht, dann werden Sie unter diesem Gesichtspunkte einfach wissen, daß vieles, was verbreitet wird, nicht aus okkulten Quellen stammt. Keine okkulte Schule läßt es zu, daß Menschen selbständig okkulte Wahrheiten verbreiten, die dieses Alter nicht erreicht haben. Damit ist selbstverständlich nicht gesagt, daß man nicht früh genug damit anfangen kann, etwas zu lernen. Aber um als Lehrer des Okkultismus aufzutreten, kann man nicht spät genug anfangen. Viel, viel Übles würde vermieden werden, wenn die Leute wirklich den Okkultismus kennen würden und die strengen Gesetze, die da herrschen.

Das sind Dinge, die man im Zusammenhang mit dem Thema «Weiße und schwarze Magie», das nicht so leicht zu behandeln ist, beachten muß, und wovon ich wirklich nur einige Brocken gesagt habe. Wenn Sie manches von dem, was hier nur angedeutet werden konnte, in Ihrer Meditation in ernster Studienarbeit sich weiter ausführen, dann werden Sie sehen, daß schon mit diesen unvollkommenen Andeutungen die Anfangsschritte für mancherlei Wege gegeben sind, um in der Erkenntnis weiterzukommen."[1]

*Agrippa von Nettesheim nennt Nachiel als die «Intelligenz der Sonne», der die magische Zahl 111 zugeordnet ist, ähnlich wie «Sorat», der Sonnendämon, mit der magischen Zahl 666 verbunden ist.[2]

Lit.:
[1]Rudolf Steiner, Mythen und Sagen. Okkulte Zeichen und Symbole., GA 101 (1987), S 118 ff., Berlin, 21. Oktober 1907 nachmittags
[2]Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim, Die magischen Werke, 2. Aufl., Fourier Verlag, Wiesbaden 1985, Zweites Buch, Zweiundzwanzigstes Kapitel, S 248 ff.

(Literaturangaben folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz Email: verlag@rudolf-steiner.com URL: http://www.rudolf-steiner.com)

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