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Lexikon Anthroposophie

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Wesensglieder
und Sphärenharmonie

(siehe auch -> Wesensglieder und -> Wesensglieder, Rhythmen der Wesensglieder und ihre Widerspiegelung in den kosmischen Verhältnissen)

"In den alten Pythagoreerschulen spielten die Zahlen eine große Rolle. Erinnern wir uns daran, daß in der Devachanwelt, wie auch sonst, alles geordnet ist nach Maß und Zahl. Was würde es heißen, die Naturgesetze suchen, wenn sie nicht da vorhanden wären? Wir wägen und messen die Weltenkörper, wie wir es mit Substanzen im kleinen tun. Diese Tatsache müssen wir mit einer anderen Tatsache zusammenstellen. Wir denken uns diesen Raum ausgefüllt mit den Klanggebilden einer hohen musikalischen Komposition, zum Beispiel den Tönen des Karfreitagszaubers. Das ist die seelische höhere Form für das, was der Physiker uns m den Zahlen der Luftschwingungen ausdrücken würde. Unsere Seelen durchflutet der Geist dieser Schwingungen in der Musik. Man denke sich nun die Zahlen vom Ohr des Geistes gehört, dann haben wir die Sphärenmusik. Wenn ein Physiker die Vibrationen der Luft m Zahlen aufzeichnen würde, so würde er uns ebensowenig den Karfreitagszauber aufzeichnen, wie der Mathematiker die pythagoreischen Vorstellungen in Maß und Zahl. In den Zahlen wurden nur die Harmonien ausgedrückt. Wenn der Pythagoreer die vier Glieder der menschlichen Wesenheit ausdrücken will, so klingen sie zusammen in dem Verhältnis von 1:3:7:12. Das bedeutet jenen Klang, in dem die vier Zahlen zusammenklingen wie die vier Wesensteile des Menschen. Die 3 Töne: I - Ton von der Sonne, II - Ton von dem Monde, III - Ton von der Erde selbst - tönen hinein in den astralischen Leib.

Physischer Leib
Ätherleib
Astralleib
Ich
Geistselbst
Lebensgeist
Geistesmensch
12
7
3
1
Ephesus
Smyrna
Pergamon

Was von der Erde, der Sonne und dem Mond ausgeht, das klingt zusammen in unserem astralischen Leib. In unseren Ätherleib aber klingt hinein, was ausgeht von den sieben Planeten. Es ist da ein siebenfacher Einfluß von den Planeten auf den Ätherleib, wie von den sieben Tönen: Prime, Sekunde, Terz, Quarte, Quinte, Sexte, Septime — Saturn, Sonne, Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus. Diese sieben Planeten tönen hinein in unseren Ätherleib. Es tönen zwölf Einflüsse, von den Zeichen des Tierkreises ausgehend, hinein m den physischen Leib. Der Seher erfährt zwölf Grundtöne auf dem Devachanplan. Die beeinflussen unseren physischen Leib. Alles, was im Ich, im Astralleib, Ätherleib und im physischen Leib ist, klingt in Tönen.

In das Ich klingt hinein
in den Astralleib klingen
in den Ätherleib klingen
in den physischen Leib klingen
l Ton,
3 Töne,
7 Töne,
12 Töne.

Das gibt zusammen eine Harmonie oder auch eine Disharmonie. Es gibt einen Ausdruck im Okkultismus: die 12 geht in die 7, das heißt der physische Leib wird immer ähnlicher dem Ätherleib. Klingt der physische Leib richtig, so hört man durch die 12 Töne hindurch die 7 Töne der Sterne."[1]

Lit.:
[1]Rudolf Steiner, Aus der Bilderschrift der Apokalypse des Johannes, GA 104a (1991), S 40 ff., Dritter Vortrag, München, 8. Mai 1907

(Literaturangaben folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz Email: verlag@rudolf-steiner.com URL: http://www.rudolf-steiner.com)

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http://www.anthroposophie.net/lexikon/db.php?id=218letzte Änderung: 2002-10-12

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