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Lexikon Anthroposophie

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Geistselbst
«Manas», «Heiliger Geist»

Jenes Wesensglied des Menschen, das durch die Arbeit des individuellen Ichs am menschlichen Astralleib gebildet wird. Es entsteht in dem Maße, als es dem menschlichen Ich gelingt, die Herrschaft über die angeborenen Triebe, Empfindungen und Begierden zu gewinnen. Während der naturhaft dem Menschen verliehene Astralleib das Ich wie eine äußere Hülle umgibt, wird das Geistselbst zum unverlierbaren inneren Bestandteil der menschlichen Individualität. Das Ich beginnt sich dadurch mit jenen schöpferischen geistigen Kräften zu erfüllen, die imstande sind einen eigenständigen Astralleib zu schaffen. Geistig veranlagt wurden diese Kräfte bereits auf der planetarischen Entwicklungsstufe des alten Mondes (siehe -> Planetarische Weltentwicklungsstufen). Im Zuge seiner geistigen Entwicklung beginnt der Mensch, diese Kräfte in seinen innersten Wesenskern aufzunehmen. Das macht ihn erst im eigentlichen Sinn zum Menschen. Unser Wort «Mensch» weist sehr deutlich auf diesen Zusammenhang mit Manas hin. Voll und ganz wird das erst auf dem neuen Jupiter (in der Apokalypse des Johannes auch als Neues Jerusalem bezeichnet) geschehen, doch schon während unseres irdischen Daseins wird dafür eine wesentliche Vorarbeit geleistet. Bei geistig hochentwickelten Menschen, die bereits sehr energisch an der Läuterung ihres Astralleibes gearbeitet haben, und deshalb zurecht als «Heilige» bezeichnet werden, können sich schon heute wesentliche Bereiche des Geistselbstes entfalten. In der Terminologie der morgenländischen Weisheitslehren wird das Geistselbst als «Manas» bezeichnet, in der christlichen Ausdrucksweise als «Heiliger Geist».

Indem das Geistselbst im innersten Wesenskern des Menschen tätig zu werden beginnt, erwacht der Mensch allmählich zu einem neuen, höheren Bewusstsein, das ihm durch Imagination, d.h. durch bewusste bildhafte geistige Wahrnehmung, den Blick auf die geistige Welt eröffnet.

(vgl. dazu Rudolf Steiner in GA 13 im Kapitel Wesen der Menschheit und in GA 9 im Kapitel Das Wesen des Menschen)

(siehe auch -> Milz, Organ für das Geistselbst)

(Literaturangaben folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz Email: verlag@rudolf-steiner.com URL: http://www.rudolf-steiner.com)

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http://www.anthroposophie.net/lexikon/db.php?id=23letzte Änderung: 2002-12-27

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