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Lexikon Anthroposophie

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Reinkarnation
die Umwandlung der gestaltenden Kräfte der Stoffwechsel-Gliedmaßenorganisation in die des Kopfes der nächsten Inkarnation

(siehe dazu auch -> Reinkarnation, luziferische und ahrimanische Einflüsse auf die Bildung des Kopfes der nächsten Inkarnation und -> Gestalt, luziferische und ahrimanische Einflüsse auf die Bildung der menschlichen Gestalt)

"Wir wissen ja, daß der Mensch im wesentlichen ein dreigliedriges Wesen [siehe -> Dreigliederung des menschlichen Organismus] ist mit drei selbständigen Gliedern. Ich meine zunächst in bezug auf die Formkräfte des physischen Leibes, der physischen Organisation. Wir haben die Nerven-Sinnesorganisation, die natürlich über den ganzen Leib sich ausbreitet, aber wesentlich im Haupte lokalisiert ist, wir haben die rhythmische Organisation, Atmungsrhythmus, Zirkulationsrhythmus und andere Rhythmen; dann haben wir die Stoffwechsel-Gliedmaßenorganisation, die wir als eine zusammenfassen, weil ja das Bewegen des Menschen organisch innig zusammenhängt mit dem Stoffwechsel.

Sie wissen ja, jeder Mensch hat ein anders geformtes Haupt. Wenn wir nun diese Kräfte nehmen, die das Haupt des Menschen formen - Sie dürfen natürlich dabei nicht an die physischen Substanzen denken, sondern an die Formkräfte, an dasjenige, was dem Haupte seine Physiognomie, seinen ganzen Charakter, seinen phrenologischen Ausdruck gibt -, wenn wir diese Kräfte nehmen, so sind das die in die Form übergegangenen Kräfte aus dem Gliedmaßen-Stoffwechselorganismus der vorigen Inkarnation. Also wir haben im Haupte, im Kopfe, die metamorphosische Umbildung des Gliedmaßen-Stoffwechselmenschen der vorigen Inkarnation. Und wenn wir wiederum das nehmen, was wir als unsere Gliedmaßen, als unseren Gliedmaßen-Stoffwechselorganismus in dieser Inkarnation haben, so gehen diese Formkräfte eine Metamorphose ein und bilden unser Haupt für die nächste Inkarnation. Also wir können, wenn wir die menschliche Gestaltung verstehen, direkt durch eine entsprechende Ausbildung des metamorphosischen Gedankens gewissermaßen vom heutigen menschlichen Haupte zurückblicken auf die Gliedmaßen-Stoffwechselorganisation der vorigen Inkarnation, und wir können von der jetzigen Gliedmaßen-Stoffwechselorganisation blicken auf die Hauptesorganisation der nächsten Inkarnation."[1]

Lit.:
[1]Rudolf Steiner, Menschenwerden, Weltenseele und Weltengeist. Erster Teil., GA 205 (1987), S 97f., Sechster Vortrag, Dornach, 2. Juli 1921

(Literaturangaben folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz Email: verlag@rudolf-steiner.com URL: http://www.rudolf-steiner.com)

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http://www.anthroposophie.net/lexikon/db.php?id=239letzte Änderung: 2002-12-10

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