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Lexikon Anthroposophie

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Trichotomie
Dreigliederung des Menschenwesens in Leib, Seele und Geist

Die Dreigliederung des Menschenwesens in Leib, Seele und Geist (siehe Wesensglieder), die von grundlegender Bedeutung für das menschliche Dasein ist und sich in diesem auf vielfache Weise widerspiegelt, etwa in der dreigliedrigen Natur des menschlichen Organismus, in den dreifaltigen Seelenfähigkeiten von Denken, Fühlen und Wollen, aber auch in der von Rudolf Steiner geforderten Dreigliederung des sozialen Organismus. Nur diese Dreigliederung in Leib, Seele und Geist macht den irdischen Lebenslauf des Menschen verständlich:

"Dreierlei bedingt den Lebenslauf eines Menschen innerhalb von Geburt und Tod. Und dreifach ist er dadurch abhängig von Faktoren, die jenseits von Geburt und Tod liegen. Der Leib unterliegt dem Gesetz der Vererbung; die Seele unterliegt dem selbstgeschaffenen Schicksal. Man nennt dieses von dem Menschen geschaffene Schicksal mit einem alten Ausdrucke sein Karma. Und der Geist steht unter dem Gesetze der Wiederverkörperung, der wiederholten Erdenleben. – Man kann demnach das Verhältnis von Geist, Seele und Körper auch so ausdrücken: Unvergänglich ist der Geist; Geburt und Tod walten nach den Gesetzen der physischen Welt in der Körperlichkeit; das Seelenleben, das dem Schicksal unterliegt, vermittelt den Zusammenhang von beiden während eines irdischen Lebenslaufes."[1]

Auf dem Konzil von Konstantinopel von 869 wurde die Lehre von der Dreigliedrigkeit des Menschenwesen für ketzerisch erklärt. Der Mensch wurde seit dem nur mehr als aus Leib und Seele bestehend angesehen, wobei der Seele noch einige geistige Eigenschaften zugestanden wurden.

Lit.:
[1]Rudolf Steiner, Theosophie. Einführung in übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung, GA 9 (1904), im Kapitel Wiederverkörperung des Geistes und Schicksal

(Literaturangaben folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz Email: verlag@rudolf-steiner.com URL: http://www.rudolf-steiner.com)

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http://www.anthroposophie.net/lexikon/db.php?id=9letzte Änderung: 2003-04-08

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