Allgemein
Jahresfeste: Weihnachten - Ostern - Johanni - Michaeli und der Atmungsvorgang der Erde im Jahreskreislauf
Grundlegende Ausführungen Rudolf Steiners über den
tieferen Sinn der Jahresfeste.
http://www.anthroposophie.net/lexikon/db.php?id=198
Anthroposophischer
Seelenkalender
Hans-Joachim Fricke - Info@Fricke-Kaki
Die Seiten gründen auf der Ausgabe 1987, erschienen im Rudolf
Steiner Verlag, Dornach / Schweiz.
Jedes Jahr folgt seinem eigenen Rhythmus. Die der
Ausgabe 1912/13 stimmenden Datumsangaben im Original waren
deshalb anzupassen. Steiner schätzt die sich daraus
ergebende, unterschiedlich starke Verschiebung als nicht
wesentlich ein, weil er immer drei Wochen in derselben
Grundstimmung gehalten hat; wichtig sei nur, dass in der Zählung
mit dem Osterfeste begonnen werde. Die hier vorgestellte
Fassung berücksichtigt diese Auflage, was in der Konsequenz
dazu führte, dass einige datumsbezogene Strophen in
ihrer Platzierung abweichend vom Original eingeordnet werden
mußten, um die markante Stimmung des Anlasses zu erhalten.
http://www.menschen-zeit.de/Projekt/Seelenkalender/seelenkalender.html
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Weihnachten
Weihnachts-Imagination
Rudolf Steiner
Im Hochsommer sind die Salz-, Merkur- und Sulfur-Prozesse der
Erde mehr miteinander vermischt, im Tiefwinter trennen sie
sich voneinander. Im Salzigen in der Erde, das für Geistiges
durchlässig ist, wirken die Reste der Mondenkräfte
lebensspendend. Darüber breitet sich die Wasser-Sphäre, die
eine Tendenz zum Kugeligen hat, so dass die Erde wie ein großer
"Quecksilbertropfen" im All erscheint. Die Luft-Sphäre
ist erfüllt von den Sonnen- und Sternenwirkungen.
In der Samenbildung der Pflanzen ist ein Verbrennungsprozeß
mit Aschebildung wirksam. Diese Asche macht das Lebendige
erdenhaft und läßt es nicht sich mondenhaft entfalten. Die
Sonnenwirkungen wiederum überwinden im Pflanzenwachstum die
kugelbildende Tendenz der Erde.
Ähnlich wirkt die werdende Mutter als Mond wie die Erde im
Tiefwinter, während der heranwachsende Embryo den
Sonnenwirkungen untersteht. Das ungeborene Kind ist ein
Sonnengeschöpf und wird erst nach der Geburt, wenn es mit der
Muttermilch die erste Erdennahrung zu sich genommen hat, zum
Erdengeschöpf.
http://www.anthroposophie.net/lexikon/db.php?id=249&select=weihnacht&R1=Titel
Weihnachten
- Ein Inspirationsfest
Rudolf Steiner - Berlin, 21. Dezember 1911
Wie Ostern ein Fest der siegenden Zukunftskräfte ist, so
weist uns das Weihnachtsfest auf den Menschheitsursprung
zurück. Ursprünglich wurde das Weihnachtsfest am 6. Januar
als Erinnerung an die Geburt des Christus in dem Jesus von
Nazareth gefeiert. Erst im 4. Jahrhundert trat das
Jesus-Geburtsfest am 24. Dezember an dessen Stelle. An diesem «Adam-
und Eva-Tag» wird zugleich der Vertreibung aus dem
Paradies gedacht. Die tiefere Bedeutung der Heiligen Nächte
vom 24. Dezember bis zum 6. Januar.
http://www.anthroposophie.net/steiner/bib_steiner_weihnachten_inspirationsfest.htm
Weihnachtsbaum
Rudolf Steiner über den Christbaum als ein Sinnbild für
den Paradiesesbaum.
http://www.anthroposophie.net/lexikon/db.php?id=197&select=weihnacht&R1=Titel
Weihnachtsspiele
Rudolf Steiner über das Oberuferer Paradeis-Spiel, das Chrisgeburts-Spiel
und das Drei-Könige-Spiel.
http://www.anthroposophie.net/lexikon/db.php?id=236&select=weihnacht&R1=Titel
Das
Traumlied des Olaf Åsteson
Olaf Åsteson, Olaf der
Erdensohn, erlebt in diesen dreizehn kürzesten Tagen, indem
er entrückt ist in den Makrokosmos, mancherlei Geheimnisse
des Weltenalls.
Und die nordische Legende, die in neuerer
Zeit wieder ausgegraben worden ist aus alten Nachrichten,
berichtet uns von den Erlebnissen,
die Olaf Åsteson hatte zwischen der Weihnachts- und
Neujahrszeit bis zum 6. Januar
http://www.celtoslavica.de/sophia/Asteson.html
Weihnachten
- ein Fest des Friedens?
Wolfgang Peter - Wolfgang.PETER@ycn.com
Der Weg der Menschheit scheint bis heute kein solcher gewesen zu sein, der uns dem Frieden näher gebracht hätte. Im Gegenteil: Die Kämpfe, die in der Menschheit toben, sind im Zuge der Menschheitsentwicklung immer grausamer geworden und mit immer weitreichenderen, letztlich die ganze Menschheit betreffenden Konsequenzen hervorgetreten. Weihnachten ist in unserer modernen Kulturwelt vor allem zu einem realen Triumph des Kommerzes geworden, während die einstmals damit verbunden idealen Werte größtenteils zu kraftlosen Lippenbekenntnissen verkommen sind. Kann man also heute noch ehrlichen Herzens das Weihnachtsfest begehen, einen realen und zugleich idealen Sinn damit verbinden und jene Kraft daraus schöpfen, die uns dem inneren wie dem äußeren Frieden näher bringt?
http://www.anthroposophie.net/peter/weihnachten.htm
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Ostern
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Johanni
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Michaeli
Michael-Imagination
Rudolf Steiner
Zur Johanni-Zeit ist der Sulfurprozess im Menschen besonders
stark. Der Mensch wird innerlich leuchtend, vor allem die
Nervenorganisation. Während so das Schwefelphantom erglänzt,
nähern sich die ahrimanischen Mächte, die mit den sich
sulfurisierenden Stoffen eng verwandt sind.
Als Heilmittel gegen die angstverbreitenden ahrimanischen Mächte
wirken die Eisenkräfte im Blut, die sich makrokosmisch in den
Meteoritenschwärmen zeigen, die Ende August herunterregnen. Das
Eisenphantom des Blutes bewirkt eine Entängstigung. Die
Imagination Michaels leuchtet auf, der mit der Kraft, die von
seinem Herzen strömt, die Meteoritenschwärme zu eisernen
Schwert zusammenschmilzt und damit den ahrimanischen
Sulfur-Drachen besiegt.
http://www.anthroposophie.net/lexikon/db.php?id=200&select=Michael&R1=Titel
Michaeli und das Eisen
Michael Eggert - eggert@anthros-online.de
Für die Erde ist das Eisen ein sehr
bedeutender Bestandteil des Mineralischen; auch
in quantitativer Hinsicht. Denn das Eisen
durchsetzt alle Gesteine, alle Bodenarten. Es ist
das weitaus häufigste Metall von allen.
Oh Mensch,
Du bildest es zu deinem Dienste,
Du offenbarest es seinem Stoffeswerte nach
In vielen deiner Werke.
Es wird dir Heil jedoch erst sein,
wenn dir sich offenbart
Seines Geistes Hochgewalt
Die
ursprünglichen Mars-Eisenkräfte wirken, wie
oben beschrieben, im Blut des Menschen, um ihn
zur nötigen Erdenreife, zum Selbstgefühl und
Durchsetzungsvermögen zu bringen. Der Mensch
wird dazu befähigt, reif und initiativ im Leben
zu stehen.
Zum eigentlich meditativen Akt ist aber eine
innere Umwendung notwendig, nicht im Sinne einer
Ablösung und Überwindung des Ich, nicht im
Sinne einer Erdflüchtigkeit. Es gilt vielmehr,
nach einer Phase der Sammlung und Konzentration
das "lebendige Denken" zu erfahren.
Dieses stellt insofern eine Umwendung dar, als
das Denken jetzt nicht mehr aufsetzen muss auf
den gedachten Inhalten, sondern sich in seiner
willensdurchdrungenen Potentialität erfährt.
Man erlebt an diesem Punkt sein Ich als
sonnenhafte Kraft, als reine, hingebende Energie.
Vielleicht können an diesem Punkt die von Rudolf
Steiner gemeinten verwandelten Eisenkräfte
ansetzen: Als eine ausatmende, aber gleichwohl
formende Kraft, die es dem Meditierenden
ermöglichen, in der von ihm angetasteten
wogenden astralischen Welt nicht verloren zu
gehen, sondern sich gleichwohl als sonnenhaft
aufstrahlendes Ich selbst neu zu erfahren.
http://www.anthros-online.de/michaeli.htm
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